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Wie 9/11 den „American Dream“ maßgeblich beeinflusste

Der Terroranschlag des 11. September 2001 ist der größte staatenunabhängige Terroranschlag der Geschichte. Vier koordinierte Flugzeugentführungen, die im Selbstmordattentat auf wichtige Gebäude der Vereinigten Staaten endeten.

Jeder sollte diesen Anschlag kennen und einordnen können. Eine hervorgerrufene Folge war das Infragestellen der Unantastbarkeit der United States. Auf eine grundlegende Philosophie der Amerikaner nahm der Anschlag nur indirekt, infolge der Maßnahmen, Einfluss.

Das Misstrauen der Bevölkerung und der Behörden gegenüber Ausländern, insbesondere gegenüber Islamgläubigen, wuchs. Um die DGAP zu zitieren:

“ Die Anschläge vom 11. September 2001 waren auch migrationspolitisch eine Zäsur. Im Kampf gegen den fundamentalistischen islamistischen Terror, der mit den Anschlägen in New York, Washington, Madrid, London und Neu Delhi, in Indonesien, Marokko, der Türkei und an zahlreichen anderen Orten eine blutige Spur hinterlassen hat, sind muslimische Zuwanderer unter Generalverdacht geraten. „

Die Einwanderungspolitik hat sich schlichtweg verändert und dieser politische Teil ist eben nun mal auch Teil des „American Dream“:

„It is not a dream of motor cars and high wages merely, but a dream of social order in which each man and each woman shall be able to attain to the fullest stature of which they are innately capable, and be recognized by others for what they are, regardless of the fortuitous circumstances of birth or position“

Jeder sollte unabhängig seiner gesellschaftlichen Herkunft, das erreichen, wozu er fähig ist. Das beinhaltet keine wortwörtlichen Bezug zur Ethnie oder Migration, jedoch ist klar, dass sich in den Köpfen vieler Menschen auch die Idee einer nicht relevanten ethnischen Herkunft festsetzte.

Dieser Traum ging mit den Anschlägen des 11. September mindestens in der Hinsicht auf Gleichheit unabhängig der Ethnie verloren. Probiertest du nach dem 11. September einzuwandern, war er sicherlich schwerer, als vorher. Selbst, wenn es dir dann gelang, hatten dich die Behörden ganz genau im Auge und jede kleinste Auffälligkeit wurde protokolliert. Von Diskriminierung in Bildungseinrichtungen und im Beruf ganz zu schweigen. Ob Geschworene vor Gericht, der Arbeitgeber, der Coach oder der Lehrer, für jeden schwingt ein, mehr oder wenigers stark ausgeprägte, Unterton von Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Rassismus, mit.

Dieser Artikel zeigt eine einseitige Perspektive auf, denn ein traumatischer Anschlag, wie dieser, kann schlimme Dinge hervorrufen, dessen man sich vorher nicht bewusst war. Dies ist kein Urteil über das Vorgehen der USA und ihrer Bevölkerung. Lediglich muss man anmerken, dass niemand für die Taten anderer vorverurteilt werden sollte, nur, weil er den selben Glauben oder dieselbe Herkunft hat. Gegen demokratie- und rechtstaatfeindliche Ideologien sollte der Staat vorgehen dürfen, denn es gilt den Schutz der Bevölkerung zu garantieren – Doch sicher ist niemand nur aufgrund seiner Ethnie und Religion automatisch Demokratie- und Rechtsstaatfeind.

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