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Trump und seine Wundermittel – Malariamittel gegen den Corona-Virus

Trump’s neuster Coup. Seit neuestem propagiert Trump die vorbeugenden und behandelnden Wirkungen des Wirkstoffs Hydroxychloroquin. Setzt hier die natürliche Selektion ein ?;)

Basierend auf seiner waghalsigen, aber natürlich unersetzbaren Expertise wirbt Trump: Ich bin wahrscheinlich ein größerer Fan als jeder andere. Ich habe ein gutes Gefühl. Das ist alles. Es ist nur ein Gefühl. Ich bin ein kluger Typ“ . Für Trump sind umstrittene Aussagen ja leider nichts mehr besonderes, sondern eher Regelfall, weshalb diese Aussage eigentlich nicht überrrascht. Positiv fällt auf, dass er auf den ersten Blick keine absoluten Aussagen über die mögliche Wirksamkeit trifft. Allerdings verschwieg er mögliche Nebenwirkungen und auf Fakten basierten seine Aussagen natürlich nicht.

Obwohl Trump keine Ahnung von der Materie hat, leugnet er mögliche Nebenwirkungen, die eben durch Studien mindestens im Raum stehen. Aussagen wie „it doesn’t hurt people“ darfst du als Präsident der Vereinigten Staaten nun mal nicht tätigen. Angesichts einer absoluten Umstrittenheit des Medikaments. Des Weiteren stützte sich Donald Trump auf Männer und Frauen an vorderster Front, da diese auch dieses Medikament vorbeugend nutzen würden. Sicherlich nutzt manch medizinisches oder wissenschaftliches Personal diese Medikamente. Wenn das allerdings eine verschwindende Minderheit ist, sollte man schwer in Frage stellen, ob diese Aussagen so vertretbar sind. Es sind simple Aussagen, die normalerweise jeden in Teufelsküche bringen würden. Trumps lang aufgebaute Propaganda und der einfache Ausweg der Lügenpresse retten ihn immer wieder. Die Menschen glauben ihm, aber solange es nur seine Anhänger sind, soll es mir egal sein. Sollen sie halt ein Medikament ohne bewiesene Wirkung, wahrscheinlich mit Nebenwirkungen nehmen (keine eindeutige Studienlage bisher).

Wenn das Medikament ein paar solide, einschneidende Nebenwirkungen hätte/hat, dann könnten es ein paar Leute mit „interessanten“ politischen Ansichten weniger sein, die vielleicht zur Erkenntnis kommen, dass Donald’s Expertise vielleicht doch nicht unanfechtbar ist. Vielleicht ist es ja eine Art natürliche Selektion, nicht ganz nach dem evolutionären Prinzipien, nicht ganz nach „reproduktiver Fitness“ wie man in der Fachsprache sagt. Jene, die Trump auch folgen würden, wenn er von einer Brücke sprünge, werden nun von ihrem Retter zur Einnahme eines Medikaments mit verherrenden Nebenwirkungen gebracht. Ich wünsche niemandem etwas schlechtes, lediglich die Erkenntnis, dass ihr Trump nicht der Retter ist, für den sie ihn halten. Aber was weiß ich schon…

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